Herbstlicher Salat mit Kartoffeldressing

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Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ein Salatrezept aus dem neuen Kochbuch „Deutschland Vegetarisch“ vorstellen, das ich mir vor kurzem angeschafft habe. Aber irgendwie hat das ganze eine leichte Eigendynamik entwickelt, so dass von dem Ursprungsrezept nicht mehr so wahnsinnig viel übrig ist – naja, was solls ;-)

Es fing schon bei den ersten Zutaten an – Feldsalat (gerade nicht vorhanden, also einfach normalen geschnappt), Radi (Radieschen gehen doch bestimmt auch, oder?) – und setzte sich nahtlos bei der Zubereitung fort: Die Eier lösten sich nach zu kurzer dem Kochbuch entnommener Garzeit beim Pellen in ihre Einzelteile auf, also flugs etwas Käse dazu gegeben, denn von irgendwas muss man bei einem reinen Salatessen ja satt werden. Und da ich noch Äpfel und ein paar Frühlingszwiebeln da hatte, habe ich die kurzerhand auch noch verwurschtet… Auch bei den Croutons war ich etwas faul. Da ich mich bei der Zubereitung in der Pfanne meist darauf verlassen kann, das die eine Hälfte bleich und wabbelig bleibt und die andere Hälfte schön mit Gewürz der Seeligen überzogen ist, bin ich auf eine simple Alternative ausgewichen: Brot toasten, mit wenig Olivenöl beträufeln und mit etwas Salz bestreuen. Das klappt wunderbar und ich habe beschlossen, das ab jetzt einfach immer so zu machen.

Einzig ans Original gehalten habe ich mich bei diesem Rezept beim Kartoffeldressing, das für mich Neuland war. Wenn man ohnehin Kartoffeln vom Vortag übrig hat, ist es in jedem Fall eine gute Alternative, weil die Sauce auch ganz ohne Eigelb schön sämig wird. Extra dafür Kartoffeln kochen würde ich aber glaube ich dennoch nicht – dafür gibt es zu viele leckere andere Möglichkeiten mit weniger Aufwand.

Für 2 Personen:

  • 2 Hand voll Blattsalat
  • 1 Hand voll Radieschen
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Schnittlauch
  • 1 kleiner Apfel
  • Parmesanspäne (etwa 2 EL) oder Camembert (gewürfelt)
  • 2 Scheiben Weißbrot
  • Wenig Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 50g gekochte Kartoffeln (abgekühlt)
  • 75ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Senf
  • Zucker
  1. Salat waschen und zerzupfen, Radieschen in Scheiben, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Den Apfel je nach Gusto schälen und klein würfeln.
  2. Das Weißbrot toasten, mit wenig Olivenöl beträufeln und mit etwas Salz bestreuen. In Croutons schneiden.
  3. Für das Dressing gekochte Kartoffel mit Brühe, Senf , Essig und Öl pürieren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Salatzutaten auf einem Teller anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Mit Käse, Croutons und Schnittlauch bestreuen.
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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. marco sagt:

    Das Buch scheint gerade in aller Munde zu sein! So oder so, das Rezept für Kartoffeldressing vermerke ich mir, das klingt echt verlockend :) Teile allerdings deine Meinung, dass ich dafür wohl nicht extra Kartöffelchen kochen würde. Aber vielleicht beim nächsten Mal extra eine mehr kochen :)

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    1. Tring sagt:

      Ja, das stimmt. Habe auch schon diverse Verweise auf das Buch gesehen. Finde es bis jetzt allerdings eher mittelprächtig, wobei ich zugeben muss, dass ich erst wenige Rezepte daraus gekocht habe und die auch nur zum Teil „originalgetreu“ (s.o.) ;-)

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  2. mangoseele sagt:

    Ich habe bisher nur die Maultaschen aus dem Buch gekocht und mich dabei auch nicht wirklich ans Rezept gehalten. Sie waren – zumindest in meiner Version – sehr lecker! Mal sehen wie die anderen Rezepte sind, an eine Rezension des Buchs traue ich mich erst wenn ich etwas mehr nachgekocht habe…

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