Brokkolisalat mit Sesam-Koriander-Dressing

Da ich sehr oft neue Sachen ausprobiere, gibt es nicht viele Rezepte aus diesem Blog, die ich sehr häufig koche, aber dieses ist eine der  eher seltenen Ausnahmen.  Der Post stammt noch relativ aus den Anfängen des Blogs, als mir Fotographieren nicht sonderlich wichtig und bestenfalls Beiwerk war.  Das hat sich mittlerweile zumindest moderat geändert, und so habe ich beschlossen im Laufe der Zeit nicht nur hier sondern auch bei dem ein oder anderen weiteren „alten“ Post das mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Foto zu ersetzen.  Aber nun zum Rezept…

Dieser Gemüsesalat gehört zu den Gerichten von Ottolenghi, die es in meiner Küche ins absolute Alltags-Standardrepertoire geschafft haben. Mehr noch: Jedesmal, wenn ich Brokkoli im Haus habe, muss ich mich fast schon dazu zwingen nicht schon wieder diesen Salat zu machen. In das Zeug könnte ich mich einfach reinsetzen. Leicht nussig, mit ein bisschen Knoblauch, ein bisschen Säure, knackig frischem Brokkoli und schön viel Koriander (seit China liebe ich das Zeug, und NEIN, Petersilie ist kein Ersatz). Ein wenig Brot dazu und fertig ist das Abendessen.

Ottolenghi nimmt für den Salat im Original neben Brokkoli auch Bohnen und Zuckerschoten, die getrennt voneinander blanchiert und dann untergemischt werden. Da aber die Bohnensaison immer vorbei ist, wenn es bei mir schönen Brokkoli gibt, habe ich bislang auf diese Erweiterung verzichten müssen – vermisse aber nichts. Ansonsten habe ich – wie oft bei Ottolenghi – die Tahinimenge für meinen Geschmack etwas nach unten angepasst. In der jetzigen Form finde ich es genau richtig.

Der Salat lässt sich ganz wunderbar auch im Voraus zubereiten. Ich nehme ihn bspw. oft am nächsten Tag mit ins Büro. Allerdings würde ich dann noch etwas frischen Koriander kurz vor dem Essen darübegeben und die Knoblauchmenge auf eine halbe Zehe reduzieren, weil er sonst nach einer Nacht durchziehen  selbst für einen ausgesprochenen Knoblauchfan wie mich doch arg durchschmeckt.

Für 2 Portionen:

  • 1 Brokkoli
  • 2-3 EL Tahini (Sesampaste), alternativ Erdnussbutter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Hand voll frischer Koriander
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Sesam
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 1 TL Mirin (alternativ ein Hauch mehr Apfelessig und Honig)
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 TL Sojasauce
  • 1 Klecks (etwa 1/2 TL) Honig
  • Salz und Pfeffer
  1. Brokkoli nach Belieben in kleinere Röschen teilen und in Salzwasser 2-4 Minuten (je nach Größe der Röschen) bissfest blanchieren.
  2. Sesam  in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen. Koriander und Knoblauch möglichst fein hacken, dabei einige wenige ganze Korianderblätter zum Bestreuen übrig lassen.
  3. Sesampaste, Knoblauch, Mirin, Apfelessig, Sojasauce, Honig, Salz und Pfeffer verrühren. Mit etwa 50ml Wasser zu einem Salatdressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Brokkoli vermischen.
  4. Sesam, Schwarzkümmel und den Koriander ebenfalls untermischen. Mit Sesamöl, Salz und Pfeffer abschmecken und dem restlichen Koriander bestreuen. Schmeckt lauwarm oder kalt.
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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. evazins sagt:

    Den habe ich auch schon zubereitet, ebenso mit nach unten angepasster Tahinmenge. ;-) Was ist das für ein Monstergrissini?

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    1. Tring sagt:

      Das waren Blätterteigreste, mit etwas Pecorino und Salz verdreht und im Ofen gebacken ;-) Ist wirklich etwas monströs geworden, war aber noch warm ziemlich lecker.

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