Luftige Kokos-Makronen mit Schokolade

Da mich auch meine mangelnden Eigenschaften in Sachen Feinmotorik und Geduld in der Regel nicht davon abhalten Plätzchen zu backen, bin ich seit ein paar Jahren in unserer Familie sozusagen die inoffizielle Weihnachtsplätzchenbeauftragte. Meist backe ich jedes Jahr ein paar bewährte Rezepte, aber auch immer 2-3 neue Sachen. Manches fliegt dabei sofort wieder von der Liste, weil entweder anderes leckerer war oder das ganze zu arbeitsaufwendig (siehe Punkt Geduld), anderes verdrängt aber tatsächlich angestammte Rezepte.

So auch dieses Rezept für Kokos-Makronen, das mir letztes Jahr eine Kollegin überlassen hat, nachdem ich ihre Makronen (absolut gerechtfertigt) in den höchsten Tönen gelobt hatte. Mein bis dato genutztes Rezept war zwar geschmacklich auch richtig gut, hatte aber nie so richtig „Stand“. Die Makronenmasse floss immer etwas auseinander und wurde relativ – sagen wir mal – knusprig. Was durchaus lecker ist, aber nicht wirklich übereinstimmt mit meiner Idealvorstellung von Makronen, die für meinen Geschmack schön fluffig, leicht und trotzdem saftig sein sollten. Und das sind diese hier. Das Geheimnis: Es kommt Quark in den Teig. Ja, wirklich Quark. Ich dachte auch erst beim ersten Durchlesen des Rezeptes ich hätte mich verlesen. Dem ist aber nicht so. Und das ganze funktioniert wunderbar und ist – wie eigentlich alle Makronen – vergleichsweise schnell gemacht (siehe wiederum Punkt Geduld).

Das ganze hat nur zwei Nachteile: Erstens ist die Masse so locker, dass man beim in die Schokolade tauchen sehr behutsam mit den Makronen umgehen muss, sonst brechen sie. Und zweitens sind sie schneller weg als man gucken kann. Ich habe letzte Woche mit meiner Schwester zwei Bleche gebacken und sie sind alle schon verputzt. Da muss wohl nachproduziert werden…

Für ungefähr 2 Bleche:

  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 65g Quark
  • 4 Tropfen Bittermandelöl
  • 200g Kokosraspeln
  • 100g dunkle Kuvertüre
  1. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Dann langsam nach und nach den Zucker und Vanillezucker beim Weiterschlagen einrieseln lassen. Weiterschlagen bis eine stabile und glänzende Masse entstanden ist.
  3. Quark, Bittermandelöl und Kokosraspel vorsichtig unterziehen.
  4. Backlbeche mit Backpapier auslegen. Mit zwei Esslöffeln aus der Masse Nocken abstechen und mit etwas Abstand auf die Backbleche geben.
  5. Im heißen Ofen etwa 12-15 Minuten backen. Sie sollten beim Rausnehmen noch weich sein, sie werden beim Abkühlen stabiler.
  6. Makronen etwas abkühlen lassen, dann vorsichtig vom Backpapier lösen und weiter auskühlen lassen.
  7. Kuvertüre schmelzen und die Makronen nach Belieben damit überziehen oder halb hineintauchen. Auf Backpapier trocknen lassen. In Plätzchendosen aufbewahren.
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8 Kommentare zu “Luftige Kokos-Makronen mit Schokolade

  1. Ich habe gegrinst bei den ersten Sätzen….denn genauso ist es bei mir auch….ungeduldig und grobmotorisch. Kokosmakronen backe ich jedes Jahr, die müssen sein. Das mit dem Quark muss ich mal testen….dann bin ich womöglich mit meinen hinterher nicht mehr zufrieden ;-)

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  2. Das Rezept werd ich auf alle Fälle noch ausprobieren! Hörst sich lecker an mit dem Quark. So ein Rezept für Kokosmakronen hab ich noch nie gehört. Und auf die Idee da Quark reinzugeben muss man auch erst kommen. Ich berichte dann wie sie bei mir geworden sind.
    LG
    Joanna

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