Kürbissuppe mit Curry, Ingwer und Orangensaft

Ehrlich gesagt hätte ich ja nicht gedacht, dass ich dieses Jahr nochmal Kürbis verkoche. Aber ich hatte tatsächlich noch ein Exemplar in meiner Gemüsekiste und so gibt es hier doch noch einmal Kürbissuppe. Überraschenderweise habe ich eben festgestellt, dass das dieses Jahr damit dann auch tatsächlich meine erste selbst gekochte Kürbissuppe ist. Vor lauter Überschwang Kürbis mal anderweitig zu verarbeiten (Kürbissuppe kennt man halt schon…) ist mir das doch tatsächlich durchgerutscht. Sowas! Aber mit Kürbissuppe ist es ja generell auch so eine Sache. Gefühlt existieren mindestens 25.000 Rezepte von puristisch, mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl, bis zur asiatisch angehauchten Variante mit Kokosmilch. Und jedes ist selbstverständlich das beste (dieses natürlich auch ;-)).

Da ich Kürbissuppe von zu Hause aus aber überhaupt nicht kenne, bin ich diesbezüglich nicht vorbelastet (sprich: mir schmecken so ziemlich alle Varianten). Auf den Geschmack gebracht hat mich dabei überhaupt erst eine ehemalige Kollegin, die für unsere Büro-Mittagessenskochgruppe konsequent Kürbissuppe mitgebracht hat. Und da bei ihr immer relativ viel Ingwer an die Suppe kam und ich das sehr lecker fand habe ich das dann irgendwann mal selbst ausprobiert und ein bisschen experimentiert. 

Herausgekommen ist dabei dieses persönliche Lieblingsrezept für Kürbissuppe: Ingwer, ein bisschen Chili und etwas Curry sorgen für ein bisschen Pepp und die Orange für eine schöne fruchtige Note. So mag ich das ;-)

Für 4 Portionen:

  • 1 Hokkaidokürbis (etwa 1kg)
  • 3 Kartoffeln (ich nehme immer ungefähr ein Verhältnis von 1/4 Kartoffeln zu 3/4 Kürbisfruchtfleisch)
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2-3 cm frischer Ingwer
  • Neutrales Öl zum Anschwitzen
  • 2 TL Currypulver
  • Salz
  • 2 kleine oder 1 große Orange
  • 2 Prisen Piment d’Espelettes
  • Ggf. Saure Sahne oder Creme Fraiche zum Verfeinern
  1. Kürbis entkernen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls in kleinere Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch und Ingwer schälen und grob durchhacken.
  2. Ein wenig Öl in einem großen Topf erhitzen und zunächst Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer, dann das Gemüse darin kurz unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Mit Currypulver bestäuben, noch einmal kurz mit anschwitzen und dann mit etwa  1,2 l Wasser ablöschen (ich nehme immer so viel, dass das Gemüse gut bedeckt ist).
  3. Gut salzen und abgedeckt auf niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse sehr weich ist (hängt von der Größe der Gemüsestücke ab).
  4. Suppe mit dem Pürierstab gut durchmixen. Orangen auspressen und den Saft zugeben. Suppe mit Salz und Piment d’Espelettes abschmecken. Ggf. noch etwas Wasser zugeben, falls die Konsistenz zu dick ist.
  5. Zum Servieren nach Wunsch noch einen Klecks Saure Sahne in jeden Teller geben.
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2 Kommentare zu “Kürbissuppe mit Curry, Ingwer und Orangensaft

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