Apfelpfannkuchen à la Mama

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Pfannkuchen im Allgemeinen und Apfelpfannkuchen im Besonderen sind so ein richtiges Kindheitsessen, das ich von meiner Mutter übernommen und standardmäßig in mein „Repertoire“ unkomplizierter Gerichte aufgenommen habe. So was lecker, fluffig süßes wie Pfannkuchen sind absolutes Comfort Food und gehen halt einfach immer – zu jeder Tages- und Jahreszeit, warm und frisch aus der Pfanne oder kalt am nächsten Tag ;-)

Das Rezept habe ich so von meiner Mutter übernommen. Sie hebt immer etwas Eischnee unter die Pfannkuchenmasse – dann werden sie schön dick und fluffig.  Anstatt der Äpfel, die ich hier verwendet habe, kann man natürlich auch anderes Obst nehmen. Kirschen gehen für solche Zwecke auch immer – die aus dem Glas sind dabei meiner Ansicht nach völlig ausreichend. Wenn man ein bisschen Obst, Mehl, Milch und ein paar Eier auf Vorrat hat ist das also auch ein super Essen, wenn man keine Lust mehr hat noch Einkaufen zu gehen. Was will man mehr?

 

Apfelpfannkuchen

Für 2 Personen:

  • 200g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Vanillezucker
  • 2 EL Zucker
  • 1/4 l Milch
  • 2 große Äpfel
  • Etwas Zucker und Zimt
  • Ein kleiner Spritzer Rum oder Calvados
  • Ein paar Tropfen Zitronensaft
  • Butter zum Ausbacken
  1. Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zucker und Zimt, Rum und etwas Zitronensaft vermischen und kurz durchziehen lassen.
  2. Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  3. Mehl erst teilweise mit den Eigelb, dann nach und nach mit der Milch verrühren, so dass ein klümpchenfreier, flüssiger aber relativ zäher Teig entsteht. Mit Zucker und einer Prise Salz abschmecken.  Das Eiweiß vorsichtig unterziehen.
  4. Butter in einer (beschichteten ) Pfanne schmelzen lassen. Eine Kelle Teig in die Mitte geben, Apfelspalten darauf verteilen und dabei leicht in den Teig drücken. Äpfel mit noch etwas Teig (wenig!) bedecken.
  5. Auf kleiner bis mittlerer Hitze braten, bis die Pfannkuchen unten gestockt und leicht gebräunt sind. Dann vorsichtig wenden und zu Ende garen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.
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8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Perfekt! Was will man mehr, fragst du? Eine herzhafte Gemüsesuppe oder Linsensuppe etc. vorneweg. Dann schmeckt mir etwas Süß-fluffiges viel besser danach…
    Liebe Grüße
    Cheriechen

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  2. marco sagt:

    Fluffig – das Wort des Tages! :) Dieses Prädikat haben sie allemal verdient, wenn ich mir die Fotos so anschaue! Pfannkuchen mache ich leider viel zu selten, dabei wäre es doch so leicht, echtes Comfort Food eben! Für mich müsste da bloss noch Ahornsirup drauf ;)

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  3. evazins sagt:

    Wie witzig. Gerade gestern Abend habe ich an dich gedacht und Herrn H. erzählt, dass du lange nichts hast von dir hören lassen. :-) Pfannkuchen? Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie welche gemacht. Vielleicht sollte ich das mal nachholen.;-)
    Liebe Grüße,
    Eva

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    1. Tring sagt:

      Ja, ich weiß… ich habe vor kurzem den Job gewechselt und das muss sich alles erst mal wieder einpendeln ;-)
      Pfannkuchen musst du dann wirklich unbedingt mal machen. Die sind bei mir ein absolutes Standardessen. Und salzig funktionieren sie genauso, wenn du mal keinen Hunger auf süß haben solltest nach deinen ganzen Torten ;-) Liebe Grüße, Tring

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  4. Franka sagt:

    Am liebsten mit Blaubeeren. Das ist dann auch ein Kindheitserinnerungsessen ;-)
    LG, Franka

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    1. Tring sagt:

      Oh, ja. Blaubeeren sind auch super!

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  5. Selina sagt:

    Ich mache immer noch ein wenig Backpulver in den Teig – ansonsten ist mein Rezept fast das gleiche ;) mit Zucker und Zimt am Ende noch kurz karamellisiert .. Ein Traum und dazu noch ein wenig Vanilleeis oder -Soße :)

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    1. Tring sagt:

      Das mit dem Backpulver ist eine gute Idee, dadurch werden sie bestimmt noch fluffiger;-) Wieviel nimmst du denn da ungefähr ?

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