Einfaches Zimt-Spritzgebäck

am

Der Advent ist schon eine herrliche Zeit (bzw. herrrlisch, wie man im Kölner Raum eher sagt :-)). Der Adventskranz ist aufgebaut, der erste Spaziergang über den Bonner Weihnachtsmarkt absolviert und pünktlich zum ersten Adventssonntag sind auch die ersten Plätzchen im Ofen gelandet.

Nun macht Plätzchenbacken zugegebenermaßen ein klitzekleines bisschen Arbeit: Teige wollen geknetet, kaltgestellt (im Froster vergessen und wieder aufgetaut), Plätzchen ausgestochen und kunstvoll mit Schokolade oder sonstigem leckeren Zeug gefüllt oder verziert werden. Das hört sich idyllisch an, endet aber bei mir meistens in einer Art Küchenschlachtfeld. Die Plätzchen an sich vergrößern sich erfahrungsgemäß exponentiell zu der Zeit, die ich brauche um sie auszustechen, in Sachen Plätzchendeko bin ich eher grobmotorisch veranlagt (was schon mal damit endet, dass ich Plätzchen anstatt sie kunstvoll mit kleinen Schokokringeln zu verzieren ganz in die Schokolade schmeiße) und hinterher bin ich zwei Tage damit beschäftigt Schokoladenreste von Küchenschränken zu kratzen. Aber hey – Plätzchenbacken macht Spaß! Wirklich :-)

Und zum Glück gibt es ja auch ein paar Rezepte, bei denen man um die ganze Ausstecherei und endlos Verziererei drumherum kommt. Nicht, dass ich schön ausgestochene und verzierte Plätzchen nicht zu würdigen wüsste, aber siehe oben… Das ein oder andere simple Rezept im Plätzchenrepertoire tut daher Not. Dieses hier habe ich bei der „Brigitte“ ausgegraben. Es ergibt leicht zimtige Plätzchen, die man wunderbar zu einer Tasse Kaffee (oder Tee), wegnaschen kann. Ich habe für die Herstellung die Kekspresse meiner Oma reaktiviert, weil mein Billig-Sprizbeutel leider nach dem ersten Versuch den Geist aufgegeben hat. Mit einem guten Spritzbeutel und etwas Kraft sollte es aber auch damit gut funktionieren. In diesem Sinne: viel Spaß beim Schokolade-Kratzen ;-)

Für etwa 30 Stück:

  • 125g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 125g Puderzucker
  • 1 TL Zimt (könnte für meine Geschmack ruhig ein bisschen mehr sein)
  • 200g Mehl
  • 100g Zartbitterkuvertüre
  1. Butter, Ei und Puderzucker cremig rühren, dann Zimt und Mehl unterrühren.
  2. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  3. Den Teig in eine Kekspresse, den Fleischwolf oder einen Spritzbeutel mit Sterntülle (dann braucht man aber ziemlich viel Kraft) füllen und nach Belieben Streifen, Tupfen oder Kringel auf mit Backpapier belegte Bleche spritzen. Dabei die Plätzchen nicht zu eng nebeneinander setzen, weil sie noch ganz leicht verlaufen.
  4. Im heißen Ofen 8-10 Minuten backen, dann auskühlen lassen (am besten auf Kuchengittern).
  5. Die Schokolade schmelzen, die Plätzchen auf Backpapier oder Alufolie verteilen und mit einer Gabel „Schokoladenstriche“ über die Plätzchen werfen oder nach Belieben ganz oder teilweise eintauchen. Trocknen lassen und in Plätzchendosen verpackt aufbewahren.
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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Krisi sagt:

    Sehr fein, Zimtgebäck geht immer=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Tring sagt:

      Stimmt! Zimt geht definitiv immer ;-)

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