Orientalischer Salat aus Auberginen und Kichererbsen

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Eigentlich wollte ich die Auberginen ja dämpfen und zu einem leicht chinesisch angehauchten Salat verarbeiten. Aber wie das so ist habe ich das ganze erst arbeitsbedingt ein paar Tage nach hinten verschoben und dann feststellen müssen, dass ich (weil ich mich ja nie an Rezepte halten kann) die eigentlich dafür vorgesehen Frühlingszwiebeln und Chili bereits anderweitig verwendet hatte. Ich hätte jetzt natürlich nochmal einkaufen gehen können – war ich aber zu faul für ;-) Also habe ich umdisponiert und mich kurzerhand für orientalisch statt chinesisch entschieden.

Und ein gewisses Faible für orientalische Küche sollte man schon haben um diesen Salat zu mögen: Mit Auberginen und Kichererbsen ist man ja noch relativ auf der sicheren Seite, aber bei getrockneten Feigen (im Original Datteln), Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Baharat und Zimt am Salat sieht es schon anders aus. Ich mag das sehr (mit Ausnahme von größeren Mengen Zimt, mit denen ich immer noch so ein bisschen meine Probleme habe, weil ich irgendwie denke ich beiße in Apfelstrudel) und fand das Ergebnis folglich sehr lecker. Ich war erst etwas skeptisch, ob die im Verhältnis relativ geringe Menge Sauce ausreicht, aber das war vollkommen in Ordnung. Das ganze ist leicht scharf, ein wenig fruchtig (Orangensaft, Feige und Tomate) und durch den fast schon obligatorischen Joghurt dabei schön frisch.

Da ich mal wieder nicht in der Lage war das Rezept richtig zu lesen, sind bei mir Kreuzkümmel und Schwarzkümmel, die eigentlich in Öl angeschwitzt und am Ende drüber geträufelt werden sollten, direkt mit in den Joghurt gewandert. Es hat dem Geschmack allerdings keinen Abbruch getan ;-) Das Rezept stammt aus „Gemüse kann auch anders“ –  einem Kochbuch, das ich noch nicht so lange habe und aus dem ich daher noch nicht so viel gekocht habe. Die bereits vor einiger Zeit daraus ausprobierten Nudeln mit Spargel und grünem Pfeffer waren mir ein kleines bisschen zu ölig (aber durchaus in Ordnung), dieser Salat ist dafür voll auf meiner Wellenlänge. Ich werde mal weiter austesten…

Orientalischer Auberginenesalat

Für 2-3 Personen:

  • 3 Auberginen
  • Öl zum Anbraten
  • 6-8 getrocknete Tomaten (ich habe Softtomaten genommen, im Original sind es solche in Öl)
  • 2 getrocknete (Soft-)Feigen (im Original ein paar Datteln)
  • Saft und abgeriebene Schale von 1 Orange
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 gute Prise Pul Piber (alternativ Chili, Cayenne, Piment d’Espelettes oder ähnliches)
  • Salz und Pfeffer
  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 2 EL Olivenöl für die Sauce + 1 weiterer für den Joghurt
  • 200g griechischer Joghurt (10%)
  • 2 TL Baharat
  • Je 1 TL Kreuzkümmel und Schwarzkümmel
  • 1 große Hand voll Petersilie
  1. Auberginen nach Belieben in Scheiben schneiden. In heißem Öl in einer Pfanne langsam in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten bis sie braun gebraten und weich sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  2. Softtomaten und Feige sehr fein würfeln. Mit 2 EL Olivenöl, Tomatenmark, Orangensaft und -schale, Zimt, Pul Piber und Salz und Pfeffer verrühren. Herzhaft abschmecken.
  3. Joghurt mit Baharat, etwas Salz, 1 EL Olivenöl und ggf. Kreuz- und Schwarzkümmel verrühren (alternativ die beiden Kümmelsorten in etwas Öl anschwitzen und dieses am Ende über den Salat träufeln).
  4. Petersilie hacken. Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen.
  5. Auberginen auf einer Platte anrichten, salzen und pfeffern. Mit der Sauce beträufeln. Kichererbsen, Joghurtklekse und Petersilie darauf verteilen.
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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. sylvche sagt:

    Bis auf den Zimt ein Traum! 😊

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    1. Tring sagt:

      An den Zimt musste ich mich auch erst rantasten ;-)

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      1. sylvche sagt:

        Ich bin ja ein großer Freund von Zimt aber nur in Kombination mit süß. In herzhaften Gerichten (beim Griechen kommt Zimt ja auch an echt jedes Hackgericht) ist er mir irgendwie zu dominant. Sieht aber echt lecker aus, bestimmt auch ohne Zimt. ^^
        LG

        Gefällt 1 Person

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