Rote Bete Salat mit Lauch, Granatapfel und Walnüssen

Nachdem ich mich erkältungsbedingt die letzten Tage hauptsächlich von Ingwertee – gelegentlich abgelöst von Nudeln mit Tomatensauce mit ordentlich Chili drin – ernährt habe, gabs heute das erste Mal wieder was vernünftiges zu essen: Einen schönen kleinen Rote Bete Salat aus „Jerusalem“ von Yotam Ottelenghi und Sami Tamimi.

Dafür wird die Rote Bete zunächst im Ofen gegart (wieder auf herkömmliche Weise in Alufolie). Da sich das für 1-2 kleine Knollen für so einen Salat alleine kaum lohnt, gare ich meist eine größere Menge auf einmal und bewahre sie dann entweder für max 2-4 Tage im Kühlschrank auf oder friere sie (mitsamt der Schale) ein. So konnte ich praktischerweise auch dieses Mal auf im Kühlschrank ihrer Verwendung harrende Rote Bete zurückgreifen. Dazu kommen hier neben ein wenig klassischem Salat ein paar Granatapfelkerne für den Frischekick, Lauch für die Süße sowie etwas Koriander und ein Dressing mit Walnüssen und Knoblauch für die Würze.

An dieser Stelle bin ich dann allerdings mal wieder ein wenig vom Rezept abgewichen und habe den Lauch gedämpft und anschließend angebraten anstatt ihn zu kochen, da ich befürchtete sonst ungewollt Lauchsuppe zu Mittag zu haben. Außerdem habe ich die Dressingzusammensetzung etwas an meinen Geschmack angepasst: Zum einen habe ich die Essigmenge drastisch nach unten korrigiert (liegt da vielleicht im Originalrezept ein Tippfehler vor?) – mir war es im ersten Versuch jedenfalls viel zu sauer. Und zum anderen habe ich auch die Knoblauchmenge auf etwas sozialverträglichere Mengen nach unten korrigiert.

Der Salat schmeckt eigentlich wie ein typischer Ottlenghi – man hat von allem ein bisschen: Süß, sauer, salzig, frisch. Und durch die unterschiedlichen Bestandteile hat man auch verschiedene Strukturen im Salat. Wer mag kann auch noch ein bisschen Büffelmozzarella zugeben, der schmeckt hier sicher auch nicht verkehrt :-)

Rote Bete, Lauch, Granatapfel, Walnussdressing

Für 2 Personen als Vorspeise:

Für den Salat:

  • 2 kleine Knollen Rote Bete
  • 2 Hand voll Salat (im Original Rucola, in meinem Fall Römersalatherzen)
  • 2 Stangen Lauch
  • 1/2 Granatapfel
  • 1 Hand voll Koriander
  • Öl zum Anbraten

Für das Dressing:

  • 4 EL Walnussöl
  • 1,5 EL Apfelessig
  • 1 EL Wasser
  • 1 TL Tamarindenkonzentrat
  • Salz
  • Eine Prise Piment d’Espelettes
  • 50g Walnusskerne
  • 1 Zehe junger Knoblauch
  1. Die Rote Bete in Alufolie einwickeln und im Ofen bei ca. 180 Grad garen. Das dauert je nach Größe so zwischen 40-60 Minuten.
  2. Knoblauchzehe sehr fein hacken. Walnusskerne grob durchhacken. Alle Dressingzutaten verrühren und abschmecken. Etwa 10 Minuten durchziehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Lauch putzen und in ca.4 cm lange Stücke teilen. Über heißem Wasser etwa 8 Minuten dämpfen. Herausnehmen, gut abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Lauch vorsichtig längs halbieren und von beiden Seiten langsam braun anbraten lassen.
  4. Rote Bete schälen und in dünne Spalten schneiden, Granatapfelkeren auslösen. Koriander grob durchhacken. Salat putzen und in mundgerechte Stücke zupfen.
  5. Rote Bete, Salat, Lauch, Koriander und Granatapfelkerne auf einer Platte anrichten. Mit dem Dressing beträufeln.
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