Massaman-Curry mit Tofu

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Oder wie ich jetzt gelernt habe „Kaeng Masaman“. Da ich noch nie in Thailand war, habe ich zwar mittlerweile grüne, rote und gelbe Currys als „Thaicurry“-Varianten abgespeichert, Massaman Curry war mir aber bisher irgendwie durchgerutscht. Ein Zustand, den es umgehend zu beheben galt ;-)

Im Gegensatz zu (vor allem) grünem und rotem Curry ist dieses hier deutlich weniger scharf, fast schon mild. Da sowohl Zucker als auch Tamarinde hineingehört, hat es einen leicht süß-säuerlichen Touch, ist aber meilenweit entfernt von „China süß-sauer“. Für einen gewissen Ausgleich sorgen Kokosmilch und Erdnussbutter, die das ganze schön cremig machen. Leider führt das allerdings auch dazu, dass dies hier wieder so ein Gericht mit einer etwas unschönen Optik ist, was allerdings geschmacklich mehr als ausgeglichen wird.

Das Grundrezept für mein erstes Massaman Curry habe ich hier gefunden, es allerdings noch um etwas mehr Gemüse ergänzt und die Zubereitung ein klein wenig abgewandelt. Für den Anfang habe ich auf fertige Currypaste zurückgegriffen. Man kann diese aber natürlich auch selber machen und auch das Curry selbst noch deutlich mehr würzen, wie ich im Nachgang festgestellt habe. Ich werde das also wohl noch ein paar mal austesten müssen :-)

Massaman Curry mit Tofu

Für 2 Personen:

  • 200g Tofu zum Braten
  • 1 Schalotte
  • 2 cm Ingwer
  • 3 kleine Kartoffeln
  • 100g Babymaiskolben
  • 100g Thaispargel
  • 1 rote Paprika
  • 1,5 EL Maasaman Currypaste
  • 1 EL Brauner Zucker
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Tamarindenkonzentrat
  • 250ml Kokosmilch
  • 1 EL Erdnussmus/Erdnussbutter
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Hand voll gerösteter Erdnüsse (in meinem Fall ein Mix mit Honig und Salz)
  • Neutrales Öl zum Anbraten
  1. Tofu gut abtropfen lassen, in mundgerechte Stücke schneiden und in heißem Öl langsam von allen Seiten anbraten. Herausnehmen und auf Küchenkrepp etwas abtropfen lassen.
  2. Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Ingwer und die Schalotte fein hacken und in wenig Öl anschwitzen. Currypaste, Zucker und Kartoffeln zugeben und alles kurz mit anschwitzen. Kokosmilch angießen.
  3. Paprika entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Babymaiskolben halbieren. Zusammen mit Zucker, Sojasauce und Tamarinde zugeben. Alles etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln und der Mais fast gar sind.
  4. Thaispargel in mundgerechte Stücke schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Spargel und das Helle der Frühlingszwiebeln zugeben. Nochmal kurz köcheln lassen, bis der Spargel gar ist.
  5. Erdnussmus unterrühren. Tofu wieder zugeben und kurz erhitzen. Alles mit Frühlingszwiebelgrün und gehackten Erdnüssen bestreut servieren.

Dazu: Reis

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