Niangao vegetarisch

Erinnert ihr euch noch an Niangao? Das sind eine Art kleine „Würste“ aus Reismehl, die vor allem in Korea sehr beliebt sind. Da sie viel Stärke enthalten, machen sie sehr gut satt, nehmen hervorragend den Geschmack von Saucen etc. an und eignen sich deshalb gut, um neben Nudeln und Reis etwas Abwechslung auf den Asia-Speiseplan zu bringen.

Bisher habe ich sie nicht allzu häufig gegessen, weil mein früherer „Stamm“-Asialaden in Koblenz sie nicht hatte und ich sie mir nur hin- und wieder aus Köln mitbringen konnte. Jetzt in Berlin, mit einem riesigen Asia-Laden ums Eck, sieht die Sache allerdings schon ganz anders aus :-)

Auch hier waren frische Niangao allerdings nicht aufzutreiben (jedenfalls nicht in „meinem“ Laden) – also musste die getrocknete Variante herhalten, was geschmacklich meines Erachtens keinen riesigen Unterschied macht und den Vorteil hat, dass sie sich ewig halten. Vor einiger Zeit hatte ich ja hier schon mal eine ordentlich scharfe koreanische Variante vorgestellt – diesmal sollte es etwas milder sein. Orientiert habe ich mich an diesem Rezept hier, was sich als sehr lecker und gänzlich unscharf herausgestellt hat. Wie immer habe ich nach Gutdünken die Zutaten und Mengenverhältnisse ein wenig variiert. Das Gemüse lässt sich je nach Lust und Vorratsschrank anpassen – ich finde es aber immer ganz schön, wenn ein bisschen was knackiges dabei ist.

Niangao vegetarisch

Für 2 Portionen:

  • 300g Niangao (in meinem Fall getrocknet und in Scheiben geschnitten)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Hand voll Mini-Maiskolben
  • 200g Zuckerschoten
  • 1 (orange) Paprika
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Sojasauce
  • 1/2 EL Mirin
  • 1/2 EL Sesamöl
  • Öl zum Anbraten
  • Nach Belieben heller und/oder dunkler Sesam zum Bestreuen
  1. Die Niangao in kochendem Wasser etwa 15-20 Minuten bissfest kochen (frische brauchen deutlich weniger Zeit).
  2. In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in Ringe bzw. die dunkleren Teile schräg in Stücke schneiden.
  3. Knoblauch, Zucker, Sojasauce, Mirin und Sesamöl mit 4 EL Wasser verrühren.
  4. Maiskolben die letzten 3 Minuten zu den Niangao ins kochende Wasser geben. Zuckerschoten die letzte Minute mit zugeben. Danach Wasser abschütten, alles gut abtropfen lassen und kurz unter kaltem Wasser abbrausen.
  5. Öl in einem Wok oder einer tiefen Pfanne erhitzen. Paprika, Zuckerschoten und Mais kurz anbraten. Dann die Niangao und Frühlingszwiebeln zugeben und ebenfalls kurz mit anbraten. Sauce angießen, 1x aufkochen lassen und kurz weiter kochen bis sie eingedickt/aufgesogen ist.
  6. Abschmecken und mit ein wenig Sesamsaat bestreut servieren.
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