Back to the roots

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…denn so langsam aber sicher kündigt sich der Herbst an! Und so sind am Wochenende neben dem ersten Kürbis und einigen roten Beten auch ein paar Möhren in meinem Einkaufskorb gelandet.

Eigentlich bin ich gar kein so großer Fan von Möhren; irgendwie erinnert mich der Geschmack immer an Baby-Glässchenessen – viel zu süß für ein ordentliches Gemüse :-) Trotzdem stolpere ich hin und wieder über Rezepte, die mich eines besseren belehren: Seit einigen Jahren gehört eines von Hugh Fearnley-Whittingstall aus Täglich Vegetarisch dazu, so dass ich in schöner Regelmäßigkeit Möhren in den Backofen verfrachte.

Jetzt bin ich in „den groenne maten“, einem Kochbuch, das ich mir kürzlich aus dem Norwegenurlaub mitgebracht habe auf ein weiteres Rezept gestoßen: Auch hier kommen die Möhren in den Backofen. Allerdings mit einer Marinade aus Orangensaft und  – Zimt.

Nun musste ich schon in besagtem Urlaub feststellen, dass die Norweger es schaffen, an so ziemlich alles Zimt dranzutun: Diverse Brötchen, Müsliriegel – warum also nicht auch Möhren? Zumal das Rezept sowieso ein wenig orientalisch angehaucht ist und den Möhren eine Begleitung aus Tahini-Dip und Granatapfelkernen an die Hand gibt. Das wollte also ausprobiert werden. Allerdings konnte ich mich noch nicht so ganz von meinem Möhren-Lieblingsrezept von Fearnley-Whittingstall verabschieden und habe deshalb kurzerhand beide Rezepte kombiniert, was sehr gut funktioniert hat.

Da die Möhren durch die lange Backzeit sehr stark schrumpfen, ergibt die Menge entweder eine leckere Beilage oder man packt sie mit diversen anderen Sachen in ein Pitabrot.

Für 2 Personen als Beilage:

  • 1kg Möhren (ich habe eine Mischung aus normalen und Purple Haze genommen, daher die teilweise recht dunkle Farbe)
  • 1 EL neutrales Öl
  • 1 Stich Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Orange
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zimt
  • 1 TL Honig
  • Zitronensaft und Schale
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 EL Erdnussbutter (im Original Tahini)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Cayennepfeffer
  • 1/2 Granatapfel
  • 2 EL Pinienkerne oder Nüsse nach Belieben
  1. Die Möhren schälen und halbieren oder vierteln. Im Zweifelsfall lieber etwas größer lassen, sonst verbrennen sie. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Butter und Öl auf ein Blech geben und in den Backofen stellen, bis die Butter schmilzt. Gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Möhren mit Salz und Pfeffer würzen und auf das Blech geben. Mit Alufolie abdecken und zunächst 30 Minuten backen.
  2. Saft von 1/2 Orange, Olivenöl, Zimt, Honig und ein wenig Salz verrühren. Möhren aus dem Backofen nehmen und in der Marinade wenden. Wieder auf das Blech geben und ohne Abdeckung nochmals 25-30 Minuten backen.
  3. Erdnussbutter mit der fein gehackten Knoblauchzehe, dem Saft von 1/2 Orange und 2-3 EL Wasser zu einem Dip verrühren. Mit Salz, wenig Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Petersilie fein hacken. Granatapfelkerne auslösen, Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, etwa 1 TL Zitronenschale fein hacken.
  5. Möhren aus dem Backofen holen. Mit Petersilie und Zitronenschale vermischen. Mit Granatapfelkernen und Pinienkernen bestreuen und mit dem Dip servieren.
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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ich steh ja total auf Wurzelgemüse und dein Essen sieht einfach megalecker aus :-)

    Gefällt 1 Person

    1. Tring sagt:

      Ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich es mochte. Ich bin immer noch kein riesen Fan, aber so hin und wieder esse ich es ganz gerne – und das ist definitiv eine der leckereren Versionen ;-)

      Gefällt 1 Person

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