Zur Beruhigung der guten Vorsätze

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Wenn sich nach Weihnachten und Sylvester mit all dem guten Essen so ein leichtes bis mittelschweres Übersättigungsgefühl eingestellt hat und man der Meinung ist die nächsten drei Tage mindestens überhaupt gar nichts mehr essen zu können (und diese guten Vorsätze beim Anblick des Plätzchentellers postwended wieder vergisst), dann kommt dieser Salat gerade recht.

Abgewandelt nach einem weiteren Rezept aus „World Food Cafe“ ist der nämlich  schön frisch, nicht langweilig, und satt wird man davon auch noch (denn Hunger hat man ja völlig unverständlicherweise irgendwie trotzdem noch). Er ist „gesund“ genug, um etwaigen guten Vorsätzen genüge zu tun, die man damit dann auch (wie jedes Jahr) getrost fürs erste wieder vergessen kann,  aber auch wiederum nicht dermaßen gesund, dass man das Gefühl hat, nur an einem einsamen Salatblatt zu knabbern.  Man muss es ja nicht gleich übertreiben…

Insgesamt also genau das richtige, um sich so langsam wieder aus der Extrem-Couching-Phase in Richtung Normalität zu bewegen ;-)

 

Für 2 Personen:

  • 2 kleine oder eine normale Gurke
  • 2 große Hand voll fein geschnittenem Spitzkohl (alternativ Chinakohl)
  • 1 rote Paprika
  • 2 EL neutrales Öl
  • 200g frittierter Tofu (gibt es im Asialaden – alternative eine normale, feste Sorte)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 -3 Prisen Chiliflocken (ich habe koreanische genommen – Thai Chilis sind in der Regel etwas schärfer)
  • 1,5 EL brauner Zucker
  • Saft von 1,5 Limetten
  • 3 EL helle Sojasauce
  • Optional 1 EL süße Chili-Sauce
  • 3 EL fein gehackte geröstete Nüsse (ich habe eine fertige Mischung mit Honig-Salzmandel genommen)
  • 1 Hand voll gehacktem Koriander
  1. Gurke, Spitzkohl und Paprika in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.
  2. Tofu halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Im heißen Öl anbraten und aus der Pfanne nehmen. Knoblauch fein hacken und im restlichen Öl mit anschwenken. Zucker zugeben und mit Limettensaft und Sojasauce ablöschen. Optional mit der Chilisauce und den Chiliflocken verrühren und unter den Salat mischen.
  3. Tofu und gehackten Koriander untermischen. Mit den gehackten gerösteten Nüssen bestreuen.
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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ira Moritz sagt:

    Das Rezept klingt sehr gut, ich mag ja süß-sauer-scharf sehr gerne. Das Du koreanisches Chilipulver verwendest finde ich gut, habe mir gerade eine große Packung zugelegt, gab es nur in einer großen Menge im Asia-Laden. Sicherlich auch gut hier auf eine aromatische Schärfe zu vertrauen. Nach dem frittierten Tofu muss ich mal Ausschau halten, den kenne ich noch gar nicht, wird der durch das Frittieren auch weniger trocken? Die Honig-Salz-Mandel-Mischung als Crunch oben drauf überzeugt mich völlig. Danke für Deine Anregung und vielleicht eine kleine Erhellung in Sachen frittiertem Tofu. Ira.

    Gefällt 2 Personen

    1. Tring sagt:

      Der frittierte Tofu ist eigentlich nichts anderes als ein relativ fester Tofu, der gut abgetropft in relativ großen Stücken frittiert wird. Man kann natürlich auch direkt zu Hause einfach den Tofu entsprechend zuschneiden und in die Pfanne geben. Wenn man die Stücke nicht zu klein schneidet, wird der auch nicht zu fest ;-) Das Fertigprodukt ist hier tatsächlich reiner Faulheit meinerseits geschuldet (und dem großen Asialaden, den ich um die Ecke habe)…
      Das koreanische Chilipulver ist momentan mein „Go-To“ Chilipulver. Ich habe zwischendurch mal eine Thai-Variante ausprobiert, aber die war mir deutlich zu scharf, und mein Vorrat an Piment d’Espelettes ist leider gerade alle ;-)
      Liebe Grüße, Tring

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      1. Ira Moritz sagt:

        Das merke ich mir und werde darauf achten, die Stücke nicht mehr zu klein zu schneiden. Der Tipp mit dem koreanischen Chilipulver das mach ich zukünftig auch häufiger, ich glaube das passt für manches einfach besser als nur scharf. Juhu, wieder was gelernt heute Abend…..

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