Orzo mit Gorgonzolasauce und Kohlröschen

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Nach der Misopaste geht es einem weiteren Langzeitbewohner meines Vorragsschrankes an den Kragen: Orzo. Dabei handelt es sich um eine Pastasorte, die ein wenig aussieht wie überdimensionierter Reis. Ich habe sie irgendwann im Überschwang, welche entdeckt zu haben, mal vom Einkaufen mitgebracht und seitdem gut im Vorratsschrank verstaut – Pasta wird ja schließlich nicht schlecht…

Hier kommt sie nun endlich als Reisersatz für eine Art Nudel-Risotto zum Einsatz –  eine Premiere in meiner Küche. Dazu gab es eine weitere Neuentdeckung: Kohlröschen. Eine Mischung aus Grün- und Rosenkohl, die für so relativ unwillige Rosenkohlesser wie mich tatsächlich eine gute Alternative ist. Sie schmecken zwar schon noch leicht nach Rosenkohl, aber eben nur leicht und haben für mich auch nichts von diesem dumpfen Kohlgeschmack, der Rosenkohl für mich oft nur schwer genießbar macht.

Beides zusammen habe ich in Abwandlung eines Ottolenghi Rezeptes aus „Vegetarische Köstlichkeiten“ mit ein wenig Gorgonzola und Walnüssen zu einem lecker-schlotzigen Nudelgericht verkocht. Zugegebenermaßen ist es nicht ganz so schön schlotzig, wie ein echtes Risotto, kann sich aber als leckere Pasta-Alternative durchaus sehen lassen.

Für 2 Portionen:

  • 200g Orzo-Pasta
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Butter
  • Etwa 600ml Brühe
  • 50ml Weißwein
  • 40g Gorgonzola Dolce
  • 1 kleine Hand voll Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • 200g Kohlrösschen (oder Rosenkohl)
  • Öl zum Anbraten
  • 1 gute Hand voll Walnüsse
  • Zitronensaft
  1. Brühe in einem Topf erhitzen und warmhalten. Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und beiseite stellen. Kohlröschen putzen und in einer Pfanne mit wenig Öl langsam ca. 10 Minuten anbraten.
  2. In der Zwischenzeit Knoblauch und Zwiebeln fein hacken und in Butter anschwitzen. Pasta zugeben und kurz mit durchrühren, dann nach und nach ein wenig heiße Brühe angießen und unter Rühren einköcheln lassen. Dann die nächste Kelle Brühe zugeben. So weiterverfahren, bis die Pasta fast al dente ist. Dabei relativ gegen Ende den Weißwein zugeben.
  3. Gorgonzola in Stücke schneiden und mit geriebenem Parmesan und einer Prise Pfeffer unterrühren. Zu guter Letzt 3/4 der Kohlröschen und der grob gehackten Walnüsse zugeben. Falls es zu fest geworden sein sollte, noch einmal etwas Brühe zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Mit den restlichen Kohlröschen, Walnüssen und ein wenig Parmesan bestreut sofort servieren.
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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sie absolut klasse und sehr überzeugend aus :-)

    Gefällt 2 Personen

  2. Susanne sagt:

    Ich habe bisher noch nirgendwo Kohlröschen entdeckt. So langsam wird es echt mal Zeit….

    Gefällt 3 Personen

    1. Tring sagt:

      Eigentlich wollte ich ja Grünkohl kaufen, aber den gab es leider nirgendwo, also mussten halt mal die Kohlrösschen herhalten. Ich finde sie aber tatsächlich eine Recht gute Alternative – vor allem zu Rosenkohl ;-)

      Gefällt 1 Person

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