Saag Paneer

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Indisch koche ich ohnehin relativ selten, da ich ehrlich gesagt zum Ausprobieren oft die Anschaffung diverser etwas speziellerer Gewürze scheue. Noch seltener (nämlich gar nicht) habe ich bisher Paneer verarbeitet. Das hatte vor allem praktische Gründe: Kein vorhandes Rezept und keine Einkaufsquelle.

Die Einkaufsquelle hatte sich  aber nun mit dem Umzug nach Berlin relativ schnell erledegt, und als ich in „World Food Cafe“ auf ein Rezept für Paneer mit Spinat gestoßen bin, hatte ich keine Ausrede mehr. Also habe ich dann doch noch Ende Januar den ersten kulinarischen Neujahrsvorsatz umgesetzt: Mehr neues ausprobieren!

Also Saag Paneer. Dabei handelt es sich um ein recht cremiges Spinatgericht (mit ordentlich Sahne – Rahmspinat lässt grüßen), das allerdings zum einen einen Gewürzkick in Form von nicht zu knapp Knoblauch, Ingwer und Chili sowie einer guten Portion Garam Masala bekommt, und zum anderen eine Einlage in Form von indischem Paneer-Käse erhält. Dieser ist zugegebenermaßen relativ geschmacklos und erinnert mich irgendwie an Halloumi, macht sich aber im Spinat recht gut.

Dazu gabe es Reis und einen Klecks angemachten Joghurt – insgesamt ein sehr leckeres und recht unkompliziertes Essen. Falls man keinen Paneer bekommt oder verwenden möchte, könnte ich mir vorstellen, dass auch Halloumi (habe ich allerdings noch nicht ausprobiert) oder einfach ein pochiertes Ei dazu auch recht gut funktioniert.

Für 2 Personen:

  • 500g frischer Spinat
  • 400g Paneer-Käse
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL gehackter Ingwer
  • 2 kleine rote Chilischoten
  • 1 gehäufter TL Garam Masala
  • 150ml Sahne
  • Muskat
  • Salz
  • Limettensaft
  • Frischer Koriander
  • Öl zum Anbraten
  1.  Den Paneer in mundgerechte Würfel schneiden und im heißen Öl rundum anbraten. Herausnehmen und etwas abtropfen lassen.
  2. Knoblauch, Ingwer und Chili anbraten, den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Sahne angießen, mit Salz und Garam Masala würzen und ein paar Minuten etwas einköcheln lassen. Paneer wieder unterrühren.
  3. Mit Limettensaft und Muskat abschmecken. Den Koriander fein hacken und ebenfalls unterrühren, ein wenig zum Bestreuen zurücklassen.

Dazu: Reis oder Papadams und angemachter Joghurt (Gurke, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Frühlingszwiebeln).

 

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  1. Das sind klasse Zutaten und ich werde mal nach dem Käse Ausschau und vielleicht werde ich in Gießen fündig, da gibt es gute Alternativ-Läden für ausländische Produkte! Dankeschön fürs Vorkochen liebe Tring :-)

    Gefällt 1 Person

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