Nervennahrung

Nachdem schon das Elfmeterschießen gegen Italien mich einige Nerven gekostet hat, heißt es für heute Abend gegen Frankreich vorbeugen: Zum Beispiel mit diesem leckeren Apfelkuchen, den ich mir hier bei Michaela abgeschaut habe. Erst ist relativ schnell gemacht, nicht zu süß, nicht zu mächtig, schön sahnig und hat für mich genau die richtige cremige und trotzdem noch schnittfeste Konsistenz. Ein ziemlicher Volltreffer also :-)

Der Mürbteig-Boden ist schön knusprig und weicht auch nach guten drei Tagen nicht durch. Von der angegebenen Teigmenge habe ich allerdings maximal 2/3 verwendet – mir wäre der Boden sonst viel zu dick geworden. Da sich Mürbteig aber ja problemlos einfrieren lässt, fand ich das nicht weiter tragisch. Auch bei der Mehlmenge musste ich etwas nach nachjustieren, da der Teig etwas klebrig ausfiel – allerdings hängt das auch sehr vom verwendeten Mehl ab.

Apfekuchen mit Schmandguss

Für eine 28er Springform:

Für den Mürbteig (in meinem Fall waren 2/3 der Menge ausreichend):

  • 400g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 250g kalte Butter
  • Eine Prise Salz
  • 125g Zucker

Für den Belag:

  • 1kg Äpfel (am besten eine schöne mürbe Sorte)
  • Ein kleiner Schuss Rum
  • Saft und Abrieb von 1 Zitrone
  • Gute 2 EL gemahlene Nüsse (in meinem Fall Mandeln, alternativ Semmelbrösel)
  • 400g Schmand
  • 200g Sahne
  • 4 Eier
  • 60g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 40g Speisestärke

Apfel-Schmand-Kuchen

  1. Die Teigzutaten schnell zu einem glatten Mürbteig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln oder in einen Gefrierbeutel packen, damit er nicht austrocknet, und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. In der Zwischenzeit die Apfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und mit einem kleinen Schluck Rum vermischen.
  3. Für den Guss Schmand, Sahne, Eier, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Stärke klümpchenfrei verrühren.
  4. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Eine 28er Springform einfetten. Den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen und ggf. unter Zugabe von etwas Mehl dünn ausrollen. Die Springform einfetten und inklusive des Randes (sollte etwa 5cm hoch sein) komplett damit auskleiden.
  5. Den Teigboden mit den Nüssen bestreuen, die Äpfel darauf geben, dann den Guss gleichmäßig darüber verteilen. Im heißen Ofen 45 Minuten backen. Ein wenig auskühlen lassen, bevor man ihn anschneidet, damit der Guss Zeit hat etwas fest zu werden.
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4 Kommentare zu “Nervennahrung

  1. Oh Wow! Ist das Apfelkuchen? Der sieht sehr sehr sehr lecker aus!
    Wenn du Lust und Zeit hast bei mir vorbei zu schauen würde ich mich riesig freuen! :)
    Liebe Grüße Carla! :)

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  2. Wow sieht der gut aus. Direkt gepinnt für die Apfelzeit, ich denke die Ernte fällt gut aus dieses Jahr. Ernsthaft: bei dem Anblick des Kuchens kann ich es kaum erwarten (und Apfelkuchen würde auch prima zu dem Herbstwetter da draussen passen).
    LG OLi

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